Safety first

Die Hauptjagdsaison beginnt im Oktober. Dabei wird Sicherheit groß geschrieben. Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) appelliert an Erholungssuchende, auf Warnhinweise zu achten.

Safety FirstIm Herbst und Winter gehen die sogenannten Bewegungsjagden los. Während dieser Zeit gelten für Jäger strenge Unfallverhütungsvorschriften, die beispielsweise Warnkleidung in Signalfarben vorschreiben. „Jäger achten bei Bewegungsjagden auf höchste Sicherheitsstandards“, betont LJV-Präsident Kurt Alexander Michael. „Rot umrandete Dreiecke mit Aufdrucken wie ‚Treibjagd‘ oder ‚Vorsicht Jagd‘ machen an Straßen sowie Wald- und Feldwegen auf Bewegungsjagden aufmerksam. Wir bitten Naturfreunde, diese Warnschilder zu beachten.“

Bei den Bewegungsjagden ziehen zahleiche Treiber und Hunde langsam durch den Wald. Durch die dabei entstehende Unruhe werden Rehe, Wildschweine und Co. auf die Läufe gebracht und ohne    Hast in Richtung der Schützen „gedrückt“. So habend die Jägerinnen und Jäger die Möglichkeit, Alter, Geschlecht und Konstitution der Wildtiere besser zu erkennen und einen Schuss sicherer zu platzieren.

 

Mit den Bewegungsjagden wird nicht nur ein Großteil der gesetzlichen vorgegebenen Abschusspläne waidgerecht erfüllt. Der Herbst ist zudem die Zeit der jagdlichen Ernte. Jägerinnen und Jäger produzieren dabei ein hochwertiges, regionales Lebensmittel aus nachhaltiger Nutzung. Wildbretliebhaber finden jetzt ein reichhaltiges Angebot und können für die Weihnachtszeit vorsorgen.

Bewegungsjagden werden im Herbst und Winter durchgeführt, wenn die Felder abgeerntet sind und die Bäume kein Laub mehr tragen. Wildbiologische und tierschutzrechtliche Aspekte spielen ebenfalls eine Rolle: Im Winterhalbjahr ist die Aufzucht der Jungen in der Regel abgeschlossen.

Info

Wie gefährlich ist Jagd? Für das Jahr 2010 sind im Archiv der Deutschen Presse-Agentur (dpa) genau 3 tödliche Jagdunfälle mit Waffen verzeichnet. Bei 351.000 Jägern liegt die Wahrscheinlichkeit, als Jagdbeteiligter tödlich zu verunglücken, bei 0,00085 Prozent. Hingegen lag 2010 das Risiko, im Hausbereich tödlich zu verunglücken, bei etwa 0,009 Prozent (7.500 tödliche Unfälle bei 81 Millionen Deutschen). Kurzum: Der Durchschnittsdeutsche lebt in den eigenen vier Wänden 10-mal gefährlicher als der Jäger bei der Jagd. Auf der Straße geht es ebenfalls risikoreich zu: 2010 gab es 3.648 Verkehrstote bei 54 Millionen Führerscheininhabern. Die Wahrscheinlichkeit, als Verkehrsteilnehmer zu sterben, liegt demnach bei 0,007 Prozent. Näherungsweise ist Autofahren also etwa 8-mal gefährlicher. Bergwandern ist fast 5-mal gefährlicher als Jagen: 45 der rund 900.000 Mitglieder des Deutschen Alpenvereines verunglückten 2010 tödlich (0,004 Prozent).

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