„Tiere im Winter verhungern zu lassen, ist nicht hinnehmbar!“

Pressemitteilung (19.09.2013)

Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (LJV), antwortet auf den offenen Brief von Umweltministerin Ulrike Höfken.

In Ahrweiler und Mayen-Koblenz protestieren die örtlichen Jägerschaften mit der Kampagne „Kämpf mit" gegen das in Rheinland-Pfalz geltende Fütterungsverbot. Staatsministerin Ulrike Höfken bezeichnet in einem offenen Brief an die beiden Kreis-gruppenvorsitzenden sowie den LJV-Präsidenten die Aktion der Ahrweiler Jägerinnen und Jäger als„diffamierend". Für LJV-Präsident Michael steht aber fest: „Tier im Winter bewusst verhungern zu lassen, ist für eine zivilisierte Gesellschaft nicht hinnehmbar!"

Michael kritisiert die Haltung des Umweltministeriums, das qualvolle Sterben von Wildtieren – quasi als „natürliche Selektion" – billigend in Kauf zu nehmen. „Das Tierschutzgesetz fordert ganz glasklar, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Leiden zufügen oder dieses töten darf. Eine ´weidgerechte Jagdausübung´ ist als ein solcher Grund anerkannt – oder die ´zulässige Schädlingsbekämpfung´. Mit Weidgerechtigkeit hat ein solches Verhalten jedenfalls nichts zu tun!"

Auch was die von Seiten des Umweltministeriums als Todesursache der verendeten Tiere in Ahrweiler genannt wird, ist für den LJV-Präsidenten nur die halbe Wahrheit. Der überhöhte Parasitenbefall, der von Höfken als alleinige Ursache verbreitet wird, kann nach Aussagen von Wildbiologen nicht den Tod der Tiere erklären. Vielmehr sei davon auszugehen, dass Nahrungsmangel und der Befall mit Parasiten eine tödliche Kombination ergaben, der die Tiere nicht gewachsen waren.

Und die Anspielung Höfkens, das Fütterungsverbot bestehe grundsätzlich ja bereits seit 1979, lange bevor die Grünen im Land Verantwortung übernommen hätten, kontert Michael mit dem Hinweis, dass der LJV bereits seit langem für eine pragmatischere und praxisgerechtere Regelung der Fütterung plädiert – und darauf auch sehr wohl im Rahmen seiner Stellungnahmen zu den Entwürfen der Neufassungen von Landesjagdgesetz (2010) und Landesjagdverordnung (2013) gedrängt hat. „Frau Höfken hätte eine Verbesserung dieser Situation in der Hand gehabt – sie hat die Chance vertan. Leidtragende sind die Wildtiere!".

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