Wer ist der beste Jagd-Schütze in Rheinland-Pfalz?

Vom 16. bis 17. Juli treten in Kastellaun die besten Jagdschützen Rheinland-Pfalz beim Landeswettbewerb im jagdlichen Schießen des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) gegeneinander an.

Auf dem Schießstand in Kastellaun messen mehr als 100 Schützen aus ganz Rheinland-Pfalz an diesem Wochenende ihr Können und ermitteln die besten Jagdschützen in Rheinland-Pfalz.

Die Disziplinen:

Büchse

a) Fünf Schüsse auf die Rehbockscheibe auf 100 Meter Entfernung, Anschlag stehend angestrichen.

b) Fünf Schüsse auf die Scheibe „Stehender Überläufer“ (junges Wildschwein) auf 100 Meter Entfernung, Anschlag stehend freihändig.

c) Fünf Schüsse auf die Fuchsscheibe auf 100 Meter Entfernung, Anschlag liegend freihändig.

d) Fünf Schüsse auf die flüchtige „Überläuferscheibe“, Anschlag stehend freihändig. Der flüchtige Überläufer bewegt sich von rechts nach links in 1,8 – 2,0 Sekunden über eine sechs Meter breite Schneise.

Hier können insgesamt 200 Punkte erreicht werden.  

Flinte:

a) Trap: 15 Wurfscheiben.

b) Skeet: 15 Wurfscheiben

Jede getroffene Scheibe wird mit dem Faktor „5“ multipliziert, so dass die Schützen maximal 150 Punkte erreichen.  

Kurzwaffe:

a) Zeitschießen: Eine Serie von fünf Schüssen. Die Scheibe erscheint fünf Mal für jeweils sieben Sekunden.

b) Fertigkeitsschießen: Zwei Serien von je fünf Schüssen. Die Scheibe erscheint zehn Mal für jeweils vier Sekunden. Bei dieser Disziplin muss der Schütze seine Waffe aus einem Holster ziehen, sobald die Scheibe erscheint.

c) Schnellfeuerschießen: Eine Serie mit fünf Schüssen. Die Scheibe erscheint ein Mal für acht Sekunden und ist mit fünf Schüssen zu beschießen.

Diese Disziplinen bringen maximal 200 Punkte.  

Danach kann eine Mannschaft im kombinierten Büchsen- / Flintenschießen viermal 350, also 1.400 Punkte erreichen. Im Kurzwaffenschießen kann eine Mannschaft als Höchstpunktzahl viermal 200, also 800 Punkte erreichen.  

Das jagdliche Schießen dient der Übung und Förderung in der Fertigkeit beim Umgang mit den Waffen, die bei der Jagdausübung geführt werden. Die ethisch und gesetzlich verankerten Grundsätze des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit fordern von jedem Jäger, das Wild so zu erlegen, dass ihm vermeidbare Schmerzen und Leiden erspart bleiben. Daneben sind bei der Jagdausübung die Erfordernisse der öffentlichen Sicherheit zu beachten, damit bei der Handhabung der Waffen niemand gefährdet wird. Eine regelmäßige Teilnahme am jagdlichen Schießen führt dazu, dass jeder Jäger diesen Forderungen in steigendem Maße entspricht-

Günther Klein
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V

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