Landesjagdverband

Die geltende Gesetzeslage ist nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 26. Juni weiterhin gültig. Der Gesetzgeber muss jetzt für Klarheit sorgen.

Die Jagdbehörden im Land sind auch nach dem Urteil an dem bestehenden Gesetzestext gebunden. „Hier hat der EGMR nur im konkreten Einzelfall (Herrmann gegen Deutschland) festgestellt, dass die Menschenrechtskonvention verletzt wurde“, erklärt Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (LJV). „Jetzt ist eine Regelung durch den Gesetzgeber gefragt, die die Verletzung des Grundrechts – wie vom EGMR bemängelt – beseitigt“, so Michael weiter.

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Die Grillsaison ist im vollen Gange. Wem Rind- oder Schweinefleisch zu langweilig ist, der hat mit frischem Wildbret aus Rheinland-Pfalz eine ausgefallene Alternative.

Ob Rehsteaks, Wildschweinwürstchen oder Kaninchenkeulen: Mit Wild aus der Region lässt sich die Grillsaison auf ganz besondere Art zelebrieren. Wildfleisch enthält viele Mineralstoffe und ist dabei fettarm. Das hängt mit der ausgewogenen Ernährung der Wildtiere zusammen, die weder mit Futterzusätzen noch Medikamenten gemästet werden.

Die Verbraucher wissen, heimisches Wildbret zu schätzen. Laut einer repräsentativen Umfrage von 2011 sehen rund 80 Prozent aller Deutschen in Wildbret ein gesundes und natürliches Lebensmittel. Rund 50 Prozent schätzen dabei den regionalen Bezug und kaufen ihr Wildbret beim Jäger oder Metzger vor Ort. Die rheinland-pfälzischen Jägerinnen und Jäger liefern durchschnittlich rund 2.800 Tonnen Rohwildbret im Jahr. Dabei wird das Wildfleisch an Wildbrethändler, an die Gastronomie und an die Endverbraucher geliefert. Bei der Gewinnung von Wildbret achtet die Jägerschaft stets auf das Prinzip der Nachhaltigkeit.

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Die DLR-Dienststelle Oppenheim hat uns gebeten, die Jägerschaft aufgrund der bevorstehenden Mais-Aussaat auf folgenden Sachverhalt hinzuweisen:

Aufgrund der bevorstehenden Mais-Aussaat bitten wir um Bekanntmachung folgender Thematik:

Nachdem der Maiswurzelbohrer (Diabrotica) als Quarantäneschädling 2011 erstmals in Rheinland-Pfalz (Bodenheim) aufgetreten ist, gelten ab 2012 folgende Anbauvorgaben, deren Einhaltung überwacht wird:

  • In der Befallszone darf kein Mais in den zwei Jahren nach der Befallsfeststellung angebaut werden.
  • In der Sicherheitszone darf auf der gleichen Fläche nur einmal in zwei aufeinanderfolgenden Jahren Mais angebaut werden. Außerdem muss jeglicher Maisdurchwuchs sofort vernichtet werden.
  • Beide Vorgaben gelten auch für Wildäcker, die in den beiden Zonen liegen.