Naturschutz

Kreis Neuwied. Bei der Naturschutzbehörde des Kreises Neuwied wurde nach Ablauf der fünfjährigen Amtsperiode ein neuer Naturschutzbeirat berufen. Der Naturschutzbeirat im Kreis Neuwied setzt sich aus zehn Mitgliedern und einer entsprechenden Anzahl an Stellvertretern zusammen. Diese sollen auf dem Gebiet des Naturschutzes, der Landespflege oder in einer der hierfür bedeutsamen Grundlagendisziplinen Fachkenntnisse besitzen. Für die Zusammensetzung vorschlagsberechtigt sind die anerkannten Naturschutzverbände, die drei kommunalen Spitzenverbände und die Landwirtschafts- sowie Industrie- und Handelskammer.

Achim Hallerbach, Erster Kreisbeigeordneter, begrüßte die neuen Mitglieder des Gremiums im Kreishaus. Forstdirektor Kurt Milad, seit 25 Jahren Vorsitzender des Beirates, wurde in dieses Amt einstimmig wiedergewählt. Dem neuen Beirat gehören an (Stellvertreter in Klammern): Bürgermeister Werner Grüber (Bürgermeister Lothar Röser), Paulhorst Kann (Ralph Voigt), beide Industrie- und Handelskammer, Günther Runkler (Matthias Quiring), beide Landwirtschaftskammer, Beiratsvorsitzender Kurt Milad (Uwe Hoffmann), beide Landesjagdverband, Lucia Preilowski (Isabelle Thomé), beide Naturschutzbund Deutschland, Günter Hahn (Arnd Faulenbach), beide Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie, Helmut Gelhardt, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (Susan Hubert, Naturschutzbund Deutschland), Rita Breitenbach, Landesfischereiverband (Karl-Heinz Broska, Naturfreunde RLP, Dr. Karin Kübler, Geschäftsführerin eines Instituts für Umweltplanung), Dr. Paul Bergweiler (Robert Klein), beide Arbeitskreis für Natur- und Umweltschutz Asbacher Land. Die Beiratsmitglieder wählten anschließend aus ihrer Mitte Vertreter in den Filterausschuss, der in dringenden Fällen auch ohne eine Beiratssitzung Empfehlungen für landespflegerische Maßnahmen aussprechen soll. Dieser besteht künftig aus den Mitgliedern Milad, Bergweiler, Hahn und Grüber.

Bei jeder Naturschutzbehörde ist ein Naturschutzbeirat zu bilden. Ihm obliegt die Aufgabe, die Behörde fachlich zu beraten und erforderliche Maßnahmen der Landespflege anzuregen. Dementsprechend ist er über wesentliche Entscheidungen der Behörde zu unterrichten.

Quelle: RZ Linz, Neuwied vom Freitag, 21. August 2015, Seite 13
Saatgutausteilung an die Naturschutzobleute der KG Neuwied

Die Resonanz auf unsere Blühstreifenaktion war in diesem Jahr beachtlich und hat unseren Start im Jahr 2014 um das Doppelte übertroffen. Mit sage und schreibe 167 kg bestelltem Saatgut, das sind 167 000 qm,  bzw 16,7 ha legen die Jäger im Kreis Neuwied Blühstreifen für unsere notleidende Insekten an.

Nutz- und Wildbienen, Hummeln und zahlreiche andere Insekten, die für die Bestäubung unserer Flora so immens wichtig sind, profitieren von dieser nutzbringenden Aktion. Mit den 8 ha aus dem letzten Jahr haben wir nun knapp 25 ha auf einer Vielzahl von kleinen Flächen in Blüte gebracht!

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Wir wollen im Jahr 2015 unsere Blühstreifenaktion fortsetzen und weitere Flächen für diesen Naturschutzzweck bereitstellen! Die gesamte Aktion läuft –wie im letzten Jahr durchgeführt – wieder so ab, daß wir wieder in den Hegeringen Flächenmeldungen sammeln und die Bestellmenge an Saatgut an mich weitermelden, damit ich wieder eine Sammelbestellung durchführen kann.

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